Tierarztpraxis

Dr. med. vet. Klaus-Peter Schwesig: Tel. 05231 - 34 21 8

Neural-Therapie

Die Neural-Therapie in der Veterinärmedizin hat seit den ersten Veröffentlichungen schon 1955 von Westhues als additiv-komplementäre Therapie mittlerweile ihren festen Platz in den Behandlungsstrategien selbst diverser Universitätskliniken.

Sie ist als Regulationstherapie der diagnostische oder therapeutische Einsatz von Lokalanästhetika ( örtlichen Betäubungsmitteln ) in geringer Dosis zur Behebung funktionell reversibler Erkrankungen bzw. gestörter entgleister Reflexketten. Wird nämlich ein Organ gereizt, reagieren als Folge ganze Funktionskreise.

Die Injektion erfolgt dabei als Heil-Anästhesie entweder an schmerzhafte äußere Punkte (sog. Triggerpunkte), an Gelenkstrukturen, an großen Blutgefäßen, an Nervenknotenpunkten (Ganglien) oder an sog. Störherde in der Haut ( z.B. Narben), die im Sinne der -> Akupunktur (s.dort) den Energiefluß behindern.

Durch die dadurch bewirkte Entblockung wird der Weg frei gemacht für die weitere Heilung, die vorher besonders bei behandlungsresistenten chronischen Erkrankungen nicht möglich war.

Im Gegensatz zur reinen Lokalanästhesie werden hierbei nicht nur örtliche schmerzbefreiende Effekte genutzt, sondern auch Störungen an entfernter gelegen Strukturen behoben.

Dadurch ist eine Reduzierung nebenwirkungsträchtiger, den Organismus belastender Medikamente möglich, was die Behandlung chronischer Erkrankungen wiederum auch kostengünstiger gestalten kann.

Einsatzgebiete sind akute und chronische Schmerz- und Entzündungszustände, Frühstadien degenerativer Erkrankungen des beim alten Patienten, funktionelle vegetative und hormonelle Störungen oder neuronale Dyfunktionen.